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Bunkerwelten entdecken

14. April 2010

Imposante Ausstellungsstücke: Diese Fliegerbombe der Alliierten wurde auf dem Gelände des Fliegerhorstes gefunden und wird nun der Öffentlichkeit präsentiert.

Imposante Ausstellungsstücke: Diese Fliegerbombe der Alliierten wurde auf dem Gelände des Fliegerhorstes gefunden und wird nun der Öffentlichkeit präsentiert.

In Tutow entsteht derzeit ein privates Militärmuseum

Nach dem Zweiten Weltkrieg war nicht mehr viel zu sehen vom Örtchen Tutow in Mecklenburg-Vorpommern. Der Grund: Tutow gehörte spätestens ab 1943 zu den Zielen der strategischen Bomberverbände der Alliierten. Seit Beginn der 1930er Jahre befand sich dort der Fliegerhorst Tutow – einer der modernsten überhaupt. Dort wurde der Fliegernachwuchs der deutschen Wehrmacht ausgebildet. Für die jungen Flieger hatte der Fliegerhorst jede Menge zu bieten: Für deren Freizeitgestaltung standen ein Stadion, eine Schwimmhalle, eine Turnhalle, eine Kegelbahn, ein Tennisplatz, ein Schießstand und eine große Bibliothek mit Lesesaal zur Verfügung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Indische Streitkräfte wollen Chili als Waffe

14. April 2010

Gauhati. Im Kampf gegen den Terror wollen die indischen Streitkräfte eine neue Waffe einsetzen: die schärfste Chili-Schote der Welt. Nach eingehenden Tests hat man sich entschieden, aus der „Bhut Jolokai“, dem sogenannten „Geisterchili“ tränengasartige Granaten zu fertigen, um Verdächtige außer Gefecht zu setzen, erklärte das indische Verteidigungsministerium. Die „Bhut Jolokai“ wurde 2007 als schärfste Chili-Schote ins Guinness Buch der Rekorde aufgenommen. Sie wird im Nordosten Indiens angebaut und dort auch wegen ihres Aromas oder gegen die Sommerhitze gegessen. Ihre Schärfe beträgt mehr als eine Million Scoville-Einheiten, der wissenschaftlichen Maßeinheit für Schärfe. Diesen Beitrag weiterlesen »

Das neue Raubtier der Bundeswehr

14. April 2010
Der Puma bietet eine variable Einheitsplattform – eine weitere Nutzung als Berge-, Transport- oder Flugabwehrpanzer nach dem neuen Beschaffungsplan der Bundeswehr ist daher möglich.

Der Puma bietet eine variable Einheitsplattform – eine weitere Nutzung als Berge-, Transport- oder Flugabwehrpanzer nach dem neuen Beschaffungsplan der Bundeswehr ist daher möglich.

Schützenpanzer „Puma“: Effizientester Schützenpanzer der Welt

Jede moderne Armee der Welt stützt sich auf seine drei Säulen: Marine, Luftwaffe und Heer. Bei der Bundeswehr wird letztere als größte Teilstreitkraft im wesentlichen durch Panzergrenadier- und Jäger-Verbände gestellt. Basierend auf den Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges, gehen die Grenadiereinheiten bevorzugt im Verbund mit dem Kampfpanzer „Leopard“ gegen feindliche Kräfte vor. Für ihr schnelles und flexibles Vorgehen dient den Grenadieren seit 1971 der Schützenpanzer „Marder“ als Gefechtsfahrzeug und Mutterschiff. Diesen Beitrag weiterlesen »

Stalins “iranischer Korridor” 1942

14. April 2010
Stalin unter Druck: Deutsche Soldaten rücken 1942 immer weiter in den Kaukasus vor, die Sowjetunion ist dringend auf Lieferungen der westlichen Verbündeten angewiesen. Den Iran durchlaufen mittlerweile jeden Tag 2.000 Transporte.

Stalin unter Druck: Deutsche Soldaten rücken 1942 immer weiter in den Kaukasus vor, die Sowjetunion ist dringend auf Lieferungen der westlichen Verbündeten angewiesen. Den Iran durchlaufen mittlerweile jeden Tag 2.000 Transporte.

Spielball der Großmächte

Der Iran gehört nicht erst seit heute zu den geopolitischen Brenn­punkten des Globus. Bereits während des Zweiten Weltkrieges geriet das damals neutrale Land massiv unter Druck seitens der Alliierten – und ­wurde besetzt. Der „iranische Korridor“ sollte Stalins Sowjetunion den Nachschub aus Großbritannien und den USA sichern.
Am 18. Dezember 2009 gab Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad beim Kopenhagener Klimagipfel eine Pressekonferenz, deren Inhalte in der Berichterstattung westlicher Medien bezeichenderweise kaum einen Niederschlag fanden. Ahmadinedschad forderte nämlich Wiedergutmachungszahlungen für die Schäden, die der Iran im Zweiten Weltkrieg erlitten hätte. Die Staaten, die den Krieg gewonnen hätten, fügten dem Iran immensen Schaden zu, als sie das Land besetzten und sich seiner Ressourcen bedienten, betonte der iranische Präsident. Diesen Beitrag weiterlesen »

Der Reiter von Windhuk

14. April 2010

Deutsche Schutztruppen-Kompanie in Deutsch-Südwestafrika auf dem Marsch

Deutsche Schutztruppen-Kompanie in Deutsch-Südwestafrika auf dem Marsch

Deutsches Schutztruppendenkmal steht wieder

Der Reiter von Windhuk steht wieder. Etwa hundert Meter vom alten Standort entfernt hält er nun vor der Alten Feste über der Hauptstadt Wacht. Im nicht gerade an Denkmälern reichen Namibia gehört er zu den bekanntesten und beliebtesten Fotomotiven. Täglich posieren Touristen aus aller Welt in seinem Schatten, und mehrmals im Jahr treffen sich Vertreter der deutschen Minderheit zu seinen Füßen, als einem Symbol ihrer deutsch-südwester Identität. Daß er noch so dasteht, wie er im Jahre 1912 am Geburtstag des deutschen Kaisers Wilhelm II. (27. Januar) eingeweiht wurde, ist schon ein kleines Wunder, denn die Worte: „Der eherne Reiter der Schutztruppe, der von dieser Stelle aus in das Land blickt, verkündet der Welt, daß wir hier die Herren sind und bleiben werden“ des damaligen Gouverneurs Dr. Theodor Seitz wurden schneller von der Wirklichkeit eingeholt, als es sich irgendjemand hatte träumen lassen. Diesen Beitrag weiterlesen »

„Bessere Kampfmoral“

4. Februar 2010
Deutsch-französischer Krieg 1870/71: Preußische Ulanen überrumpeln französische Vorposten bei Saarbrücken (Aquarell von M. Plinzner)

Deutsch-französischer Krieg 1870/71: Preußische Ulanen überrumpeln französische Vorposten bei Saarbrücken (Aquarell von M. Plinzner)

Olaf Haselhorst im DMZ-Gespräch über den deutsch-französischen Krieg 1870/71

DMZ: Herr Haselhorst, wie kommt es, daß sich Wissenschaftler heutzutage mit dem Deutsch-Französischen Krieg befassen? Ist dazu nicht bereits alles gesagt?

Haselhorst: Der Hauptbeweggrund für unser Projekt „Deutsch-Französischer Krieg“ ist die herausragende Bedeutung, die dieser letzte der Einigungskriege nicht nur für die deutsche, sondern auch für die europäische Geschichte insgesamt hat. Mit der Einigung Deutschlands vollendete sich ein langgehegter Traum der deutschen Nationalbewegung, sie revolutionierte die politischen Verhältnisse des 19. Jahrhunderts. Diesen Beitrag weiterlesen »

Bewährung auf dem Balkan

4. Februar 2010
Angehörige des Fallschirmjägerbataillons 500 im Häuserkampf: „Da sind brennende Häuser zu erkennen, kleine schwarze Punkte rennen wild durcheinander.“

Angehörige des Fallschirmjägerbataillons 500 im Häuserkampf: „Da sind brennende Häuser zu erkennen, kleine schwarze Punkte rennen wild durcheinander.“

SS-Fallschirmjäger im Kampfeinsatz

Kurz vor 6 Uhr besteigen wir unseren Segler. In dem von Batschauer nehmen der Einsatzführer Müller, Truppführer Bastian, Streckfuß, Öhm, Fresdorf und ich unseren Platz ein. Ein Stuka hängt sich vor unsere Kiste aus Sperrholz und Leukoplast. Um 6 Uhr ein Getöse, die etwa 40 Apparate setzen sich in Bewegung, und bald schweben wir über dem dalmatinischen Bergland, dreitausend Meter hoch. In dem luftigen Kasten zieht es ganz fürchterlich. Infolge des beengten Raumes kann man sich kaum rühren. Batschauer unterhält sich in schönstem Schwäbisch mit dem im Stuka sitzenden Piloten. Ständig umkreisen uns unsere Jagdmaschinen. Nach einer Stunde klinken uns die Stukas sieben Kilometer vor dem Ziel aus. Wir schauen nach unten. Da sind brennende Häuser zu erkennen, kleine schwarze Punkte rennen wild durcheinander. Diesen Beitrag weiterlesen »

Unternehmen “Weserübung”

4. Februar 2010
Deutsche Zerstörer während des Unternehmens „Weserübung“. Im Vordergrund sind Seeminen zu sehen

Deutsche Zerstörer während des Unternehmens „Weserübung“. Im Vordergrund sind Seeminen zu sehen

Seit der Jahreswende 1939/40 trat der norwegisch-schwedische Raum immer stärker ins Gesichtsfeld der Hauptgegner Deutschland und Großbritannien. Beide Seiten wußten, daß das über den norwegischen Hafen Narvik umgeschlagene hochwertige Erz aus Schweden für die deutsche Rüstung unverzichtbar war. Immerhin liefen 54 Prozent der schwedischen Erz-Ausfuhren nach Deutschland über Narvik, das über die Bahn leicht erreicht werden konnte und dessen Hafen im Winter eisfrei war. Das Oberkommando der Kriegsmarine wußte auch, welchen Gefahren der Erztransport entlang der rund 800 Seemeilen langen norwegischen Küsten ausgesetzt war. Diesen Beitrag weiterlesen »

Warzenschwein im Einsatz

4. Februar 2010
Warzenschwein. Der „Bronco“ ATTC ist vielseitig einsetzbar. Die hier gezeigte Variante zeigt das Fahrzeug mit einem 120 mm-Minenwerfersystem von ST Kinetics ausgerüstet

Warzenschwein. Der „Bronco“ ATTC ist vielseitig einsetzbar. Die hier gezeigte Variante zeigt das Fahrzeug mit einem 120 mm-Minenwerfersystem von ST Kinetics ausgerüstet

Geländegängiger Kettentransporter aus Singapur

Der weltweite Einsatz der Streitkräfte, um die verschiedensten Kriegs- und Friedensmissionen zu erfüllen, stellt an das Material höchste Anforderungen. Der Einsatz muß in der Wüste wie in Schnee und Eis, im unwegsamen Flußgelände wie in den Bergen gewährleistet sein.

Der „Warthog“ („Warzenschwein“ – die Bezeichnung des englischen Verteidigungsministeriums für das Fahrzeug) ist ein solcher Alleskönner. Der gepanzerte Kettentransporter wird derzeit als Ersatz für den Wiking an die britischen Streitkräfte ausgeliefert – und erhöht so nicht nur den Schutz für die Soldaten, sondern auch die Transportkapazität. Entwickelt wurde der Transporter in Singapur, wo er seit 2001 in den Streitkräften genutzt wird. Diesen Beitrag weiterlesen »