
Stalin unter Druck: Deutsche Soldaten rücken 1942 immer weiter in den Kaukasus vor, die Sowjetunion ist dringend auf Lieferungen der westlichen Verbündeten angewiesen. Den Iran durchlaufen mittlerweile jeden Tag 2.000 Transporte.
Spielball der Großmächte
Der Iran gehört nicht erst seit heute zu den geopolitischen Brennpunkten des Globus. Bereits während des Zweiten Weltkrieges geriet das damals neutrale Land massiv unter Druck seitens der Alliierten – und wurde besetzt. Der „iranische Korridor“ sollte Stalins Sowjetunion den Nachschub aus Großbritannien und den USA sichern.
Am 18. Dezember 2009 gab Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad beim Kopenhagener Klimagipfel eine Pressekonferenz, deren Inhalte in der Berichterstattung westlicher Medien bezeichenderweise kaum einen Niederschlag fanden. Ahmadinedschad forderte nämlich Wiedergutmachungszahlungen für die Schäden, die der Iran im Zweiten Weltkrieg erlitten hätte. Die Staaten, die den Krieg gewonnen hätten, fügten dem Iran immensen Schaden zu, als sie das Land besetzten und sich seiner Ressourcen bedienten, betonte der iranische Präsident. (weiterlesen…)




