Archiv für die Kategorie „Zweiter Weltkrieg“

Bewährung auf dem Balkan

Donnerstag, 4. Februar 2010
Angehörige des Fallschirmjägerbataillons 500 im Häuserkampf: „Da sind brennende Häuser zu erkennen, kleine schwarze Punkte rennen wild durcheinander.“

Angehörige des Fallschirmjägerbataillons 500 im Häuserkampf: „Da sind brennende Häuser zu erkennen, kleine schwarze Punkte rennen wild durcheinander.“

SS-Fallschirmjäger im Kampfeinsatz

Kurz vor 6 Uhr besteigen wir unseren Segler. In dem von Batschauer nehmen der Einsatzführer Müller, Truppführer Bastian, Streckfuß, Öhm, Fresdorf und ich unseren Platz ein. Ein Stuka hängt sich vor unsere Kiste aus Sperrholz und Leukoplast. Um 6 Uhr ein Getöse, die etwa 40 Apparate setzen sich in Bewegung, und bald schweben wir über dem dalmatinischen Bergland, dreitausend Meter hoch. In dem luftigen Kasten zieht es ganz fürchterlich. Infolge des beengten Raumes kann man sich kaum rühren. Batschauer unterhält sich in schönstem Schwäbisch mit dem im Stuka sitzenden Piloten. Ständig umkreisen uns unsere Jagdmaschinen. Nach einer Stunde klinken uns die Stukas sieben Kilometer vor dem Ziel aus. Wir schauen nach unten. Da sind brennende Häuser zu erkennen, kleine schwarze Punkte rennen wild durcheinander. (weiterlesen…)

Unternehmen “Weserübung”

Donnerstag, 4. Februar 2010
Deutsche Zerstörer während des Unternehmens „Weserübung“. Im Vordergrund sind Seeminen zu sehen

Deutsche Zerstörer während des Unternehmens „Weserübung“. Im Vordergrund sind Seeminen zu sehen

Seit der Jahreswende 1939/40 trat der norwegisch-schwedische Raum immer stärker ins Gesichtsfeld der Hauptgegner Deutschland und Großbritannien. Beide Seiten wußten, daß das über den norwegischen Hafen Narvik umgeschlagene hochwertige Erz aus Schweden für die deutsche Rüstung unverzichtbar war. Immerhin liefen 54 Prozent der schwedischen Erz-Ausfuhren nach Deutschland über Narvik, das über die Bahn leicht erreicht werden konnte und dessen Hafen im Winter eisfrei war. Das Oberkommando der Kriegsmarine wußte auch, welchen Gefahren der Erztransport entlang der rund 800 Seemeilen langen norwegischen Küsten ausgesetzt war. (weiterlesen…)