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	<title>DMZ - Deutsche Militärzeitschrift &#187; Geschichte</title>
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		<title>95 deutsche Kriegsgräber geschändet</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 10:21:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf einem Soldatenfriedhof im Elsaß haben unbekannte Täter 95 deutsche Kriegsgräber geschändet. Wie eine Sprecherin in der Präfektur in Colmar mitteilte, wurden auf dem Friedhof im südelsässischen Guebville Kreuze zerbrochen und umgekippt. Die Tat sei von einer Frau entdeckt worden, die mit ihrem Hund spazieren ging. Auf einem Grab sei eine „beleidigende Inschrift“ gefunden worden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-203" href="http://www.d-mz.de/archives/167/soldatenfriedhof"><img class="alignleft size-medium wp-image-203" title="Soldatenfriedhof" src="http://www.d-mz.de/wp-content/dateien/2010/06/Soldatenfriedhof-300x200.jpg" alt="Soldatenfriedhof" width="300" height="200" /></a>Auf einem Soldatenfriedhof im Elsaß haben unbekannte Täter 95 deutsche Kriegsgräber geschändet. Wie eine Sprecherin in der Präfektur in Colmar mitteilte, wurden auf dem Friedhof im südelsässischen Guebville Kreuze zerbrochen und umgekippt. Die Tat sei von einer Frau entdeckt worden, die mit ihrem Hund spazieren ging. Auf einem Grab sei eine „beleidigende Inschrift“ gefunden worden, sagte die Sprecherin weiter. Auf ihm stand laut einem Photographen der Nachrichtenagentur AFP das Wort „Hurenrasse“. Der Präfekt des Departements Oberelsaß, Pierre-Andre Peyvel, will den Friedhof besuchen, er war während des Ersten Weltkrieges ein­gerichtet worden. ­Bestattet sind dort deutsche und französische Soldaten aus beiden Weltkriegen. Nach Auskunft des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge ruhen 1.238 gefallene Deutsche auf dem Friedhof. Während des Ersten Weltkrieges gehörten das Elsaß und Ostlothringen noch zum Deutschen Kaiserreich. Somit kämpften auch Elsässer und Lothringer in deutscher Uniform. Nach der Niederlage Deutschlands kam die Grenzregion zu Frankreich.</p>
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		<title>Bunkerwelten entdecken</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 23:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Zweiter Weltkrieg]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
In Tutow entsteht derzeit ein privates Militärmuseum
Nach dem Zweiten Weltkrieg war nicht mehr viel zu sehen vom Örtchen Tutow in Mecklenburg-Vorpommern. Der Grund: Tutow gehörte spätestens ab 1943 zu den Zielen der strategischen Bomberverbände der Alliierten. Seit Beginn der 1930er Jahre befand sich dort der Fliegerhorst Tutow – einer der modernsten überhaupt. Dort wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_101" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><strong><strong><a href="http://www.d-mz.de/?attachment_id=101"><img class="size-medium wp-image-101 " title="bunkerwelten1" src="http://www.d-mz.de/wp-content/dateien/2010/04/bunkerwelten1-300x200.jpg" alt="Imposante Ausstellungsstücke: Diese Fliegerbombe der Alliierten wurde auf dem Gelände des Fliegerhorstes gefunden und wird nun der Öffentlichkeit präsentiert." width="240" height="160" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Imposante Ausstellungsstücke: Diese Fliegerbombe der Alliierten wurde auf dem Gelände des Fliegerhorstes gefunden und wird nun der Öffentlichkeit präsentiert.</p></div>
<p><strong>In Tutow entsteht derzeit ein privates Militärmuseum</strong></p>
<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg war nicht mehr viel zu sehen vom Örtchen Tutow in Mecklenburg-Vorpommern. Der Grund: Tutow gehörte spätestens ab 1943 zu den Zielen der strategischen Bomberverbände der Alliierten. Seit Beginn der 1930er Jahre befand sich dort der Fliegerhorst Tutow – einer der modernsten überhaupt. Dort wurde der Fliegernachwuchs der deutschen Wehrmacht ausgebildet. Für die jungen Flieger hatte der Fliegerhorst jede Menge zu bieten: Für deren Freizeitgestaltung standen ein Stadion, eine Schwimmhalle, eine Turnhalle, eine Kegelbahn, ein Tennisplatz, ein Schießstand und eine große Bibliothek mit Lesesaal zur Verfügung. <span id="more-98"></span></p>
<p>Zusammen mit den luftfahrttechnischen und militärischen Einrichtungen wurde auch die Siedlung Tutow errichtet. 1934 wurden von der Reichsluftwaffe in Tutow ein Behelfskampfgeschwader (I. Gruppe des Kampfgeschwaders 152) aufgestellt und eine Fliegerhorstkommandantur eingerichtet. Am 1. Januar 1935 wurde die Kampffliegerschule Tutow eröffnet. Bis zum 1. März 1935 führte sie die Tarnbezeichnung „Funkpeilversuchsinstitut der elektrotechnischen Industrie e.V. Tutow“. Am 1. Oktober 1935 wurde die II. Gruppe des Kampfgeschwaders 152 aufgestellt. 1938 wurde in Tutow die Kampfgruppe z.b.V. 4 aus drei Staffeln Ju 52 aufgestellt, die jedoch schon am 22. Oktober 1938 wieder aufgelöst wurde. Ab dem 1. November 1938 trug die Fliegerschule die Bezeichnung Große Kampffliegerschule und die II. Gruppe des Lehrgeschwaders 2 (Schlachtflieger mit Hs 123) wurde hier stationiert. Neben Flugzeugführern wurden hier auch Kampfbeobachter, Bordfunker und Bordschützen ausgebildet. Außerdem war in Tutow ein Flak-Lehrregiment stationiert. Für die Ausbildung standen unter anderem ein Planetarium sowie Flugsimulatoren zur Verfügung. Die Garnisonstärke erreichte in Tutow zeitweise 3.000 Mann.</p>
<p><strong>Geheime Missionen in das Baltikum</strong><br />
Auf dem Flugfeld Süd waren bis 1944 Maschinen des geheimen Kampfgeschwaders 200 stationiert, das Kommandosoldaten von hier nach Estland, Lettland und Weißrußland transportierte. Im Zweiten Weltkrieg erfolgten während der sogenannten „Big Week“ der Alliierten ab dem 20. Februar 1944 vier Luftangriffe durch die 8. US Air Force auf den Flugplatz. Nach Bombenangriffen auf die Arado-Werke in Warnemünde wurde in Tutow ein Nebenwerk für die Endmontage der Fw 190 eingerichtet.</p>
<p>Ende April 1945 verließen die letzten Einheiten der Reichsluftwaffe den Fliegerhorst, der am 30. April von der Roten Armee eingenommen wurde. In den folgenden Jahren wurden zahlreiche Einrichtungen des Flugplatzes als Reparationsleistungen demontiert.</p>
<p>Erst 1952 erfolgte ein Ausbau der Start- und Landebahn für Düsenflugzeuge. Neben Truppen der Sowjets waren später auch Einheiten der NVA auf dem Flugplatz stationiert. Die Luftstreitkräfte der DDR ließen hier in den 1960er Jahren Piloten auf MiG-15 und MiG-21 ausbilden. Die Truppen der Sowjetunion, die ab 1985 allein auf dem Platz stationiert waren, verließen 1993 mit ihren Su 25 das Gelände.</p>
<p>In enger Zusammenarbeit mit anderen militärhistorischen Ausstellungen entsteht derzeit in Tutow ein militärgeschichtliches Museum, das die Vermächtnisse der Vergangenheit des Küstenvorlandes sowohl Einheimischen als auch Touristen zugänglich und erlebbar machen soll. Wer sich für deutsche Militärgeschichte interessiert und schon immer mehr sehen wollte, als in den üblichen Museen möglich ist, kann nun eine informative Reise durch die Zeit unternehmen und viele bisher für die Öffentlichkeit nicht zugängliche Bunkeranlagen betreten. Zu sehen sind in Tutow nicht nur ein liebevoll in freiwilliger Arbeit hergestelltes Modell des alten Wehrmacht-Fliegerhorstes, sondern allerhand seltene Ausstellungsstücke, die von Tutower Bürgern und Sammlern zusammengetragen wurden. Alle Ausstellungsstücke stammen aus der Zeit des Dritten Reiches und des Kalten Krieges. Es handelt sich um Originalteile aus Hinterlassenschaften, die ausschließlich von den Ehemaligen des Tutower Fliegerhorstes stammen.</p>
<p>Bei fachkundigen Führungen lernen die Besucher ober- und unterirdische militärhistorische Bauwerke deutscher Vergangenheit kennen. Tutow liegt rund 60 Kilometer von Peenemünde entfernt. Dort soll das ehemalige Waffenforschungszentrum zu einem Ort von internationaler Bedeutung ausgebaut werden. Das ehemalige Kraftwerk soll nach Abschluß der Arbeiten vollständig begehbar sein. Dann wird man von der obersten Etage aus einen Ausblick über die gesamte vormalige Versuchsanstalt haben.</p>
<p>Aber auch ein Ausflug auf den polnisch verwalteten Teil der Insel Usedom verspricht interessant zu werden. Dort geht es über die Festung Swinemünde hinaus weiter zu einer Erprobungsstelle der V 3.</p>
<p>Markus Schwerdtfeger</p>
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		<title>Der Reiter von Windhuk</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 23:01:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Deutsches Schutztruppendenkmal steht wieder

Der Reiter von Windhuk steht wieder. Etwa hundert Meter vom alten Standort entfernt hält er nun vor der Alten Feste über der Hauptstadt Wacht. Im nicht gerade an Denkmälern reichen Namibia gehört er zu den bekanntesten und beliebtesten Fotomotiven. Täglich posieren Touristen aus aller Welt in seinem Schatten, und mehrmals im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_103" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><strong><strong><a rel="attachment wp-att-103" href="http://www.d-mz.de/archives/115/schutztruppe1"><img class="size-medium wp-image-103" title="schutztruppe1" src="http://www.d-mz.de/wp-content/dateien/2010/04/schutztruppe1-300x186.jpg" alt="Deutsche Schutztruppen-Kompanie in Deutsch-Südwestafrika auf dem Marsch" width="240" height="149" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Deutsche Schutztruppen-Kompanie in Deutsch-Südwestafrika auf dem Marsch</p></div>
<p><strong>Deutsches Schutztruppendenkmal steht wieder<br />
</strong></p>
<p>Der Reiter von Windhuk steht wieder. Etwa hundert Meter vom alten Standort entfernt hält er nun vor der Alten Feste über der Hauptstadt Wacht. Im nicht gerade an Denkmälern reichen Namibia gehört er zu den bekanntesten und beliebtesten Fotomotiven. Täglich posieren Touristen aus aller Welt in seinem Schatten, und mehrmals im Jahr treffen sich Vertreter der deutschen Minderheit zu seinen Füßen, als einem Symbol ihrer deutsch-südwester Identität. Daß er noch so dasteht, wie er im Jahre 1912 am Geburtstag des deutschen Kaisers Wilhelm II. (27. Januar) eingeweiht wurde, ist schon ein kleines Wunder, denn die Worte: „Der eherne Reiter der Schutztruppe, der von dieser Stelle aus in das Land blickt, verkündet der Welt, daß wir hier die Herren sind und bleiben werden“ des damaligen Gouverneurs Dr. Theodor Seitz wurden schneller von der Wirklichkeit eingeholt, als es sich irgendjemand hatte träumen lassen.<span id="more-115"></span></p>
<p>Die Welt war schon fast ganz unter den großen Kolonialmächten aufgeteilt, als am 1. Mai 1883 der gerade einmal einundzwanzigjährige Heinrich Vogelsang im Auftrag des Bremer Kaufmanns Adolf Lüderitz die Bucht von Angra Pequena („Kleine Bucht“), die heutige Lüderitzbucht, erwarb. 200 alte Gewehre und 100 englische Pfund hatte der Nama-Häuptling Josef Fredericks II. dafür verlangt. Die fünf Meilen Hinterland, die das Gebiet außerdem umfaßte, waren bezogen auf die preußische Meile, die etwa 7,5 Kilometern entspricht. Mit den deutschen Maßen jedoch mußten die Einheimischen in den folgenden Jahrzehnten erst vertraut werden. Das erworbene Gebiet wurde am 24. April 1884 unter den Schutz des Deutschen Reiches gestellt, um die Landerwerbungen des Bremer Kaufmanns gegen britische Gebietsansprüche zu sichern. Die erste offizielle Flaggenhissung fand am 7. August 1884 unter Beteiligung Josef Fredericks II., der Besatzungen zweier deutscher Kriegsschiffe – der Kreuzerfregatte Leipzig und der Korvette Elisabeth – und Vertretern der Firma Lüderitz am Fort Vogelsang in Lüderitzbucht statt. Die Basis für Deutsch-Südwest war gelegt.</p>
<p><strong>Der Helgoland-Sansibar-Vertrag</strong></p>
<p>Vogelsang schloß weitere Verträge über Gebietserwerbungen ab, und bereits 1885 konnte in Otjimbingwe der erste Verwaltungssitz eingerichtet werden. 1890 vergrößerte sich Deutsch-Südwest um den Caprivizipfel im Nordosten, der den Anschluß zum Sambesi-Fluß herstellte. Dieser Gebietsgewinn beruhte auf dem mit Großbritannien abgeschlossenen Helgoland-Sansibar-Vertrag. Am 18. Oktober des gleichen Jahres wurde auf Betreiben des Hauptmanns Curt von François der Grundstein für die Feste „Groß Windhuk“ gelegt. Die Schutzgebietsverwaltung wurde bald darauf in diese Festung verlegt. Um sie herum entstand im Laufe der kommenden Jahre die spätere Landeshauptstadt Windhuk, die heute offiziell „Windhoek“ heißt.</p>
<p>Deutsch-Südwestafrika war anderthalb mal so groß wie das Deutsche Reich und nur dünn besiedelt: Vor der deutschen Inbesitznahme lebten dort etwa 80.000 Herero, 60.000 Owambo, 35.000 Damara und 20.000 Nama. Bis 1914 hatten sich nahezu 12.000 Deutsche in der Kolonie angesiedelt, mehr als in jedem anderen der deutschen Schutzgebiete. Neben dem Abbau von Diamanten und Kupfer war es insbesondere die Viehzucht, die deutsche Siedler ins Land lockte. Den wirtschaftlichen Aufbau begleitete der Ausbau des Eisenbahnwesens. 2.100 Kilometer waren bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges fertiggestellt. In Siedlungszentren wie Windhuk prägten Bauten in deutscher Formensprache die Straßenzüge.</p>
<p>Die einheimischen Stämme waren in ihrer Vielzahl kriegerisch. Seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden wiederholten sich die immer gleichen Auseinandersetzungen um Wasserstellen, Weidegebiete und den Ruhm der Stammeshäuptlinge. Mit der gedeihlichen Entwicklung des Schutzgebietes vertrug sich diese Tradition jedoch nicht, noch viel weniger, als sich sehr bald die Übergriffe auch gegen die Deutschen richteten. Farmen wurden geplündert, Eisenbahnlinien und Handelsstationen überfallen. Die anfangs noch schwachen Schutztruppen reichten nicht aus, Ruhe und Ordnung in dem weitläufigen Gebiet herzustellen. Die Witboois (zu den Nama gehörend), die seit 1888 zunächst im Krieg mit den Hereros standen und dann gegen die Deutschen vorgingen, konnten daher erst 1894 besiegt werden. Mit Kapitän Hendrik Witbooi, ihrem Häuptling, wurde ein Schutzvertrag abgeschlossen, der seinem Stamm ein eigenes Siedlungsgebiet zusicherte. Von 1903/04 bis 1908 zogen sich die Kämpfe gegen die aufständischen Hereros und Namas hin. Generalleutnant Lothar von Trotha führte die Truppen erfolgreich, konnte aber nicht verhindern, daß rund 1.365 deutsche Siedler und Soldaten ihr Leben lassen mußten.</p>
<p><strong>Zeichen des Sieges</strong></p>
<p>Das Reiterdenkmal in Windhuk erinnert an diese Opfer, ist Zeichen des deutschen Sieges und Herrschaftsanspruches, drückt aber auch die Hoffnung auf eine nun endlich befriedete und fruchtbare Entwicklung des Schutzgebietes aus. Allzu kurz jedoch war die Zeit des Friedens. Als der Erste Weltkrieg in Europa ausbrach, überfiel die mit Großbritannien alliierte Südafrikanische Union die deutsche Kolonie. Deutscherseits hatte man auf die Kongoakte von 1885 gehofft, in der sich die europäischen Mächte verpflichtet hatten, einen Krieg nicht auf die Kolonien auszuweiten. Die Schutztruppen waren den Südafrikanern hoffnungslos unterlegen und mußten 1915 die Waffen strecken. Etwa die Hälfte der deutschen Bevölkerung Südwestafrikas wurde bis zum Juli 1919 nach Deutschland zwangsevakuiert. Das Ende von Deutsch-Südwestafrika wurde mit dem Versailler Vertrag vom 28. Juni 1919 besiegelt. Es wurde zum Mandatsgebiet des Völkerbundes erklärt und unter die Verwaltung der Südafrikanischen Union gestellt.</p>
<p>Die verbliebenen Deutschen konnten weiterhin ihr Volkstum pflegen. In den Jahren zwischen den Weltkriegen versammelten sich Vertreter der deutschen Sprachgruppe regelmäßig am Reiterdenkmal in Windhuk, dem – neben dem Soldatenfriedhof am Waterberg – wichtigsten Ort für solche Gedenkrituale. Anlaß für die Feiern waren der jährlich begangene „Volkstrauertag für die Gefallenen des Weltkrieges“, der „Totensonntag“ und der so genannte „Waterbergtag“. Am 25. Jahrestag des „großen Eingeborenenaufstandes“ (1929) oder bei dem im Jahre 1934 durchgeführten „Tag der deutschen Jugend Afrikas“ wurden Kränze niedergelegt. 1969 wurde das Reiterdenkmal vom Südwestafrikanischen Denkmalsrat zum „National Monument“ proklamiert. Eine eher antikolonialistische Interpretation des Reiterdenkmals erfolgte vornehmlich durch Personen aus der Bundesrepublik Deutschland, darunter „Wissenschaftler“ und Journalisten, die meist auch in der Antiapartheid-Bewegung oder in Dritte-Welt-Initiativen engagiert waren.</p>
<p><strong>Kein Denkmalsturz</strong></p>
<p>Nach der Unabhängigkeit Namibias im Jahr 1990 kam es nicht zu dem von vielen Weißen befürchteten Denkmalssturz. Die Zerstörung alter kolonialistischer Herrschaftssymbole wurde in dem jungen Staat Namibia bzw. von der neuen SWAPO-Regierung nicht als Voraussetzung für den politischen Neuanfang gesehen. Bis heute haben jedoch zahlreiche Straßenumbenennungen in fast allen Städten Namibias stattgefunden. Witbooi wurde zum Nationalhelden. Präsident Samuel Nujoma bezeichnete Schwarzen-Führer als Helden des Befreiungskampfes, die sich durch ihren Widerstand gegen die deutsche und südafrikanische Fremdherrschaft für Freiheit, Menschenrechte und Gerechtigkeit eingesetzt hätten.</p>
<p>Die aktuelle Versetzung des Denkmals geschah, um Platz für den Bau eines Museums zur Geschichte der namibischen Unabhängigkeit zu machen. Die nordkoreanischen Architekten konnten die schwarzen Machthaber Namibias offenbar mit der Ästhetik der kommunistischen Architektur überzeugen. Der Bruch, den der Neubau in das historische deutsche Ensemble aus Alter Feste, Christuskirche, Tintenpalast, Parlament und Staatsmuseum (Alte Realschule) hineinbringt, ist offenbar beabsichtigt. Dagegen werden deutsche Kulturdenkmäler aus der Kolonialzeit staatlicherseits dem Verfall preisgegeben.</p>
<p>Peter Umbert</p>
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		<title>„Bessere Kampfmoral“</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 11:50:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch-Französischer Krieg 1870/71]]></category>

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		<description><![CDATA[Olaf Haselhorst im DMZ-Gespräch über den deutsch-französischen Krieg 1870/71
DMZ: Herr Haselhorst, wie kommt es, daß sich Wissenschaftler heutzutage mit dem Deutsch-Französischen Krieg befassen? Ist dazu nicht bereits alles gesagt?
Haselhorst: Der Hauptbeweggrund für unser Projekt „Deutsch-Französischer Krieg“ ist die herausragende Bedeutung, die dieser letzte der Einigungskriege nicht nur für die deutsche, sondern auch für die europäische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_25" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.d-mz.de/wp-content/dateien/2010/02/franzkrieg1.jpg"><img class="size-medium wp-image-25  " title="Deutsch-französischer Krieg 1870/71: Preußische Ulanen überrumpeln französische Vorposten bei Saarbrücken (Aquarell von M. Plinzner)" src="http://www.d-mz.de/wp-content/dateien/2010/02/franzkrieg1-300x224.jpg" alt="Deutsch-französischer Krieg 1870/71: Preußische Ulanen überrumpeln französische Vorposten bei Saarbrücken (Aquarell von M. Plinzner)" width="180" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">Deutsch-französischer Krieg 1870/71: Preußische Ulanen überrumpeln französische Vorposten bei Saarbrücken (Aquarell von M. Plinzner)</p></div>
<p><strong>Olaf Haselhorst im DMZ-Gespräch über den deutsch-französischen Krieg 1870/71</strong></p>
<p><strong>DMZ: </strong>Herr Haselhorst, wie kommt es, daß sich Wissenschaftler heutzutage mit dem Deutsch-Französischen Krieg befassen? Ist dazu nicht bereits alles gesagt?</p>
<p><strong>Haselhorst: </strong>Der Hauptbeweggrund für unser Projekt „Deutsch-Französischer Krieg“ ist die herausragende Bedeutung, die dieser letzte der Einigungskriege nicht nur für die deutsche, sondern auch für die europäische Geschichte insgesamt hat. Mit der Einigung Deutschlands vollendete sich ein langgehegter Traum der deutschen Nationalbewegung, sie revolutionierte die politischen Verhältnisse des 19. Jahrhunderts.<span id="more-24"></span> Mit der Einheit begann der beispiellose politische, kulturelle und wirtschaftliche Aufstieg Deutschlands, der erst mit dem Ersten Weltkrieg, der „Ur-Katastrophe“ des 20. Jahrhunderts, sein Ende fand. Das allein sollte Motivation genug sein, sich mit diesem historischen Ereignis zu befassen. Ein ­weiterer, wissenschaftshistorischer Grund ist der, daß die letzte Gesamtdarstellung dieses Krieges vor nun bald 40 Jahren vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt (MGFA) verfaßt wurde. In der Zwischenzeit ist eine Reihe von Einzeldarstellungen zu bestimmten Aspekten erschienen. Es wurde also Zeit, eine moderne Studie zum Krieg zu veröffentlichen, die dem aktuellen Forschungsstand Rechnung trägt.</p>
<p><strong>DMZ:</strong> Man könnte denken, heute – 140 Jahre danach – interessiert sich kaum mehr jemand für dieses Thema…</p>
<p><strong>Haselhorst: </strong>Weit gefehlt. Das gesamte Thema ist spannend, heute wie vor 140 Jahren. Aus heutiger Perspektive kann man die Ursachen für den Sieg gegen die Franzosen auch systematischer analysieren.</p>
<p><strong>DMZ: </strong>Was meinen Sie damit genau?</p>
<p><strong>Haselhorst:</strong> Die technologische Entwicklung erlebte in der Epoche des deutsch-französischen Krieges geradezu einen Quantensprung – auch in der Rüstungstechnik. Denn im 19. Jahrhundert vollzog sich diesbezüglich eine Revolution, die man mit dem Stichwort „Vom Vorderlader zum Zündnadelgewehr“ gut umschreiben kann. Trotzdem war es uns ein Anliegen zu zeigen, daß technische Neuerungen allein eben nicht unbedingt einen erfolgreichen Kriegsausgang gewährleisten. Ich verweise auf die „Mitrailleuse“ und das „Chassepot-Gewehr“ der Franzosen. Beide Innovationen konnten operative Versäumnisse nicht wettmachen.</p>
<p><strong>DMZ: </strong>Was hatte die deutsche Seite voraus?</p>
<p><strong>Haselhorst: </strong>Auf dem Gefechtsfeld bewährten sich zum einen die deutsche Auftragstaktik und zweitens der Todesmut der deutschen Soldaten aller Dienstgradgruppen.</p>
<p><strong>DMZ:</strong> Welche Themen haben Sie außerdem im Buch?</p>
<p><strong>Haselhorst: </strong>Da die Bedeutung der Seestreitkräfte im Krieg selbst nur eine geringe war, haben wir die Entwicklung der preußischen Marine bis 1870/71 mit einem Ausblick auf die Zeit bis 1914 dargestellt. Bedeutsam ist hierbei auch, daß die kolossal überlegene französische Kriegsmarine rein defensiv agierte, sich vor allem mit der Blockade der deutschen Küsten begnügte. Auch hierin äußert sich die Defensivtaktik der Franzosen. Ein weiterer Beitrag beschäftigt sich mit den wirtschaftlichen Aspekten und Folgen des Krieges. Bekannt ist, daß das reiche Frankreich die Reparationen in verhältnismäßig kurzer Zeit bezahlen konnte. Des weiteren haben wir die Themen Erinnerungskultur am Beispiel der deutschen Studenten und die österreichische Sicht auf den Krieg im Buch. Ein großes Kapitel ist dem Kriegsvölkerrecht gewidmet – ein für das 19. Jahrhundert bisher nur spärlich behandeltes Thema. Damit wurde in unserem Werk – bei aller Bescheidenheit – für die historische Entwicklung des Kriegsrechts die grundlegende Untersuchung vorgelegt.</p>
<p><strong>DMZ:</strong> Sie erwähnen die Bedeutung von technischen Innovationen und Führungsphilosophien. Könnten Sie das an konkreten Beispielen näher ausführen?</p>
<p><strong>Haselhorst: </strong>Wie ich bereits ausführte, hat die Militärtechnik im 19. Jahrhundert einen enormen Entwicklungsschub erfahren. Man muß sich nur vergegenwärtigen, daß vor Trafalgar 1805 noch hölzerne Segel-Linienschiffe mit Vorderladerkanonen aufeinander schossen, während am Ende des Jahrhunderts stark gepanzerte, stählerne Großkampfschiffe mit Dampfantrieb die Kriegsflotten der Welt beherrschten. Die Kavallerie war jahrtausendelang das Rückgrat jeder Armee, ihr Einsatz entschied oft über Sieg oder Niederlage. Im Krieg 1870/71 jedoch wurde dieser Waffengattung das Sterbeglöckchen geläutet, da Reiter­attacken gegen die gesteigerte Waffenwirkung kaum mehr durchschlagende Erfolge verbuchen konnten. Und wenn doch, dann nur unter unverhältnismäßig großen Verlusten. Interessant ist, daß Frankreich – als reichste Nation in Europa – mit einer Reihe von Erfindungen in den Krieg ging, die jedoch nicht hielten, was man sich davon versprochen hatte. Die „Wunderwaffe“ Mitrailleuse, ein Salvengeschütz und Vorläufer des Maschinengewehrs, wirkte sich auf dem Gefechtsfeld kaum aus, da die Waffe aufgrund ihres geringen Streubereichs nur einen sehr engen Wirkungskreis hatte. Auch das Chassepot – an Reichweite und Durchschlagskraft dem preußischen Zündnadelgewehr überlegen – konnte seine Stärken nicht zur Geltung bringen.</p>
<p><strong>DMZ: </strong>Warum nicht?</p>
<p><strong>Haselhorst: </strong>Grund war die Eigenschaft des sehr harten Rückstoßes, aufgrund dessen dem Schützen bei jedem Schuß eine unangenehme „Backpfeife“ verabreicht wurde. Die französischen Soldaten schossen deshalb mit dieser Waffe in der Regel nur aus der Armbeuge, also letztlich ungezielt. Das hatte zur Folge, daß angreifende deutsche Soldaten zwar relativ früh unter Feuer gerieten, aber Ausfälle kaum zu verzeichnen waren. Die Reaktion auf deutscher Seite darauf war dann nicht, wie man vielleicht denken würde, sich zurückzuziehen in sichere Bereiche, sondern ein Unterlaufen des gegnerischen Feuers, um sich so dem Feind auf eine Entfernung zu nähern, aus der man die Franzosen mit dem eigenen Gewehr unter Beschuß nehmen konnte. Und dann wirkte sich die ausgeprägte deutsche Schießpädagogik aus: Die Soldaten waren ausgebildet, auch treffen zu wollen. Das feindliche Feuer bewirkte, daß festgefügte Kolonnen sich auf dem Gefechtsfeld in kleinere Gruppen auflösten. Diese auf sich allein gestellten Einheiten versuchten dann – unabhängig von Befehlen der Vorgesetzten – im Sinne des allgemeinen Auftrags selbständig tätig zu werden. In diesem Verhalten ist der eigentliche Grund für den deutschen Sieg zu sehen. Während die Franzosen in gut verschanzten Stellungen in der Defensive ausharrten, sich verteidigten und auf Befehle warteten, attackierten die Deutschen selbständig auch ohne Befehl als direkte Reaktion auf eine aktuell sich entwickelnde Lage. Dies hatte zwar verhältnismäßig starke Verluste zur Folge, sicherte den Deutschen aber letztlich den Sieg im Krieg.</p>
<p><strong>DMZ: </strong>Welche Verluste hatte die deutsche Seite zu verzeichnen?</p>
<p><strong>Haselhorst:</strong> Es fielen unverhältnismäßig viele deutsche Offiziere aus, da von vorne geführt wurde, das heißt, der Offizier ging seiner Kompanie mit gezogenem Säbel, zu Pferd oder zu Fuß voraus. Oft geschah das noch mit klingendem Spiel, also unter Einsatz der Militärkapelle. Das Wesentliche ist, daß die Truppe bei Ausfall des Offiziers weiterhin kampffähig blieb, denn die Führung ging automatisch an Rangniedere über. Nicht selten konnte man beobachten, daß deutsche Gefreite ganze Kompanien führten. Auf französischer Seite kam so etwas meines Wissens nicht vor. Theodor Fontane, der Chronist des Krieges, bringt ein anschauliches Beispiel für Unselbständigkeit und Befehlshörigkeit in der französischen Armee. Er schildert ein Erlebnis, bei dem die Franzosen in einem Gefecht die Inbesitznahme einer strategisch wichtigen Höhe unterließen, weil dazu kein Befehl vorlag. Man fragte „oben“ an, der Brigadechef verwies an den Divisionskommandeur, dieser wiederum wollte ohne Befehl des kommandierenden Generals nichts anordnen. So verstrich wertvolle Zeit, die die Preußen nutzten und den Hügel selbst besetzten, um von dort mit Artillerie die Franzosen unter Feuer zu nehmen. Die Franzosen schätzten den Wert von verschanzten Stellungen ungeheuer hoch ein und zogen damit die falsche Lehre aus der Schlacht von Königgrätz 1866. Sie meinten, aufgrund der enorm gesteigerten Wirkung von Rückladegewehren mit gezogenen Läufen seien Angriffe über freies Gelände gar nicht mehr möglich. Die deutschen Truppen bewiesen ihnen auf den Schlachtfeldern von Wörth, Mars-la-Tour, Sedan und vielen anderen das Gegenteil.</p>
<p><strong>DMZ:</strong> Haben wir Sie richtig verstanden, Sie sagen, der Krieg wurde weniger durch die Waffenwirkung, als durch das Handeln der Menschen entschieden?</p>
<p><strong>Haselhorst:</strong> So ist es! Die deutschen Armeen waren, was das Material angeht, den Franzosen weder quantitativ noch qualitativ überlegen. Sie waren ihnen in einem wichtigen Punkt überlegen: in der Moral. Der Mensch hat sich als stärker erwiesen als das Material. Dies muß den Blick auf den inneren Zustand der deutschen Truppen lenken. Mit heute gern gebrauchten Totschlagvokabeln wie „Kadavergehorsam“ und „Untertanengeist“ kann man die Motivlage der deutschen Soldaten nicht beschreiben. Kein Mensch stirbt gern, der Tod im Krieg ist auch nicht süß. Wenn sich trotzdem die Truppen in ihrer großen Masse durch ein hohes Maß an Todesbereitschaft auszeichneten, dann ist der Grund dafür in einem Bereich zu suchen, den die Bundeswehr „Innere Führung“ nennt. Ja, die Preußen wurden gut geführt, die Soldaten waren exzellent ausgebildet und wurden gerecht behandelt, sie wurden weder gequält noch schikaniert, kurz: sie fühlten sich wohl. Es gibt keine Angaben über deutsche Überläufer, Drückeberger oder Deserteure. Das bedeutet, daß es dieses „Problem“ nicht in nennenswertem Umfang gegeben hat. Eine zeitgemäße innere Führung hat die Soldaten willig kämpfen lassen. Es kam noch dazu, daß sie sehen konnten, daß ihre Vorgesetzten – in der Regel von Adel – sich nicht schonten und als führende, staatstragende Klasse ihren Untergebenen im Kampf und in den Tod vorangingen. Man wünschte sich auf die Gegenwart übertragen, daß bundesdeutsche Parlamentarier, zum Beispiel in Afghanistan, ebenso vorbildlich handeln würden.</p>
<p><strong>DMZ:</strong> Herr Haselhorst, vielen Dank für das Gespräch.</p>
<div id="attachment_30" class="wp-caption alignnone" style="width: 249px"><a href="http://www.d-mz.de/wp-content/dateien/2010/02/franzkrieg2.jpg"><img class="size-medium wp-image-30 " title="Olaf Haselhorst" src="http://www.d-mz.de/wp-content/dateien/2010/02/franzkrieg2-239x300.jpg" alt="Olaf Haselhorst" width="239" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Olaf Haselhorst, geboren 1963 in Hamburg. Nach dem Abitur 1982 zwölf Jahre Dienst als Sprechfunkaufklärer bei der Bundesmarine; von 1993 bis 1999 Studium der Geschichte und Slawistik in Hamburg und St. Petersburg, seit 2000 als Übersetzer, Publizist und Verlagslektor tätig. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Politik- und Militärgeschichte, z.B. im Deutschen Soldatenjahrbuch, Militär und Geschichte, Sezession. 2009 Herausgabe (gemeinsam mit Jan Ganschow und Maik Ohnezeit) des Buches Der Deutsch-Französische Krieg. Vorgeschichte – Verlauf – Folgen, Graz 2009</p></div>
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<p><a href="http://www.lesen-und-schenken.de/de/B-uumlcher/Der-Deutsch-Franzoesische-Krieg-1870/71"><img class="alignnone size-full wp-image-63" title="Der Deutsch-Französische Krieg" src="http://www.d-mz.de/wp-content/dateien/2010/02/anzeige-franzkrieg.jpg" alt="Der Deutsch-Französische Krieg" width="535" height="309" /></a></p>
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