4. Februar 2010

Deutsch-französischer Krieg 1870/71: Preußische Ulanen überrumpeln französische Vorposten bei Saarbrücken (Aquarell von M. Plinzner)
Olaf Haselhorst im DMZ-Gespräch über den deutsch-französischen Krieg 1870/71
DMZ: Herr Haselhorst, wie kommt es, daß sich Wissenschaftler heutzutage mit dem Deutsch-Französischen Krieg befassen? Ist dazu nicht bereits alles gesagt?
Haselhorst: Der Hauptbeweggrund für unser Projekt „Deutsch-Französischer Krieg“ ist die herausragende Bedeutung, die dieser letzte der Einigungskriege nicht nur für die deutsche, sondern auch für die europäische Geschichte insgesamt hat. Mit der Einigung Deutschlands vollendete sich ein langgehegter Traum der deutschen Nationalbewegung, sie revolutionierte die politischen Verhältnisse des 19. Jahrhunderts. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte: Deutsch-Französischer Krieg 1870/71
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4. Februar 2010

Angehörige des Fallschirmjägerbataillons 500 im Häuserkampf: „Da sind brennende Häuser zu erkennen, kleine schwarze Punkte rennen wild durcheinander.“
SS-Fallschirmjäger im Kampfeinsatz
Kurz vor 6 Uhr besteigen wir unseren Segler. In dem von Batschauer nehmen der Einsatzführer Müller, Truppführer Bastian, Streckfuß, Öhm, Fresdorf und ich unseren Platz ein. Ein Stuka hängt sich vor unsere Kiste aus Sperrholz und Leukoplast. Um 6 Uhr ein Getöse, die etwa 40 Apparate setzen sich in Bewegung, und bald schweben wir über dem dalmatinischen Bergland, dreitausend Meter hoch. In dem luftigen Kasten zieht es ganz fürchterlich. Infolge des beengten Raumes kann man sich kaum rühren. Batschauer unterhält sich in schönstem Schwäbisch mit dem im Stuka sitzenden Piloten. Ständig umkreisen uns unsere Jagdmaschinen. Nach einer Stunde klinken uns die Stukas sieben Kilometer vor dem Ziel aus. Wir schauen nach unten. Da sind brennende Häuser zu erkennen, kleine schwarze Punkte rennen wild durcheinander. Diesen Beitrag weiterlesen »
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4. Februar 2010

Deutsche Zerstörer während des Unternehmens „Weserübung“. Im Vordergrund sind Seeminen zu sehen
Seit der Jahreswende 1939/40 trat der norwegisch-schwedische Raum immer stärker ins Gesichtsfeld der Hauptgegner Deutschland und Großbritannien. Beide Seiten wußten, daß das über den norwegischen Hafen Narvik umgeschlagene hochwertige Erz aus Schweden für die deutsche Rüstung unverzichtbar war. Immerhin liefen 54 Prozent der schwedischen Erz-Ausfuhren nach Deutschland über Narvik, das über die Bahn leicht erreicht werden konnte und dessen Hafen im Winter eisfrei war. Das Oberkommando der Kriegsmarine wußte auch, welchen Gefahren der Erztransport entlang der rund 800 Seemeilen langen norwegischen Küsten ausgesetzt war. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte: Unternehmen "Weserübung"
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4. Februar 2010

Warzenschwein. Der „Bronco“ ATTC ist vielseitig einsetzbar. Die hier gezeigte Variante zeigt das Fahrzeug mit einem 120 mm-Minenwerfersystem von ST Kinetics ausgerüstet
Geländegängiger Kettentransporter aus Singapur
Der weltweite Einsatz der Streitkräfte, um die verschiedensten Kriegs- und Friedensmissionen zu erfüllen, stellt an das Material höchste Anforderungen. Der Einsatz muß in der Wüste wie in Schnee und Eis, im unwegsamen Flußgelände wie in den Bergen gewährleistet sein.
Der „Warthog“ („Warzenschwein“ – die Bezeichnung des englischen Verteidigungsministeriums für das Fahrzeug) ist ein solcher Alleskönner. Der gepanzerte Kettentransporter wird derzeit als Ersatz für den Wiking an die britischen Streitkräfte ausgeliefert – und erhöht so nicht nur den Schutz für die Soldaten, sondern auch die Transportkapazität. Entwickelt wurde der Transporter in Singapur, wo er seit 2001 in den Streitkräften genutzt wird. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte: Warzenschwein
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